Ein Sturz in der Wohnung, Kreislaufprobleme, Atemnot: Wer allein lebt, kann in solchen Momenten oft nicht zum Telefon gelangen. Ein Hausnotrufsystem schließt diese Lücke. Es besteht aus einem Basisgerät, das an Telefonanschluss oder Mobilfunknetz angeschlossen wird, und einem Funksender, den Sie als Armband oder Kette am Körper tragen.
Mit den richtigen Hilfsmitteln bleibt das Leben in den eigenen vier Wänden länger möglich. Ob ein Hausnotruf für mehr Sicherheit, ein Rollator für sichere Schritte oder ein Treppenlift für das Obergeschoss: Viele Alltagshilfen sind schneller verfügbar und günstiger, als man denkt – manche bezahlt sogar die Kranken- oder Pflegekasse.
Hier finden Sie unabhängige Hinweise, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und welche Zuschüsse es gibt. Bevor Sie etwas kaufen, lohnt sich immer die Frage bei der Kranken- oder Pflegekasse: Manche Hilfen werden leihweise gestellt oder bezuschusst.
Treppen sind für viele Menschen im Alter das größte Hindernis im eigenen Zuhause. Ein Lift verhindert, dass man das Obergeschoss aufgeben muss, und mindert das Sturzrisiko. Die Auswahl hängt von Treppe, Gesundheitszustand und Budget ab.
Gutes Hören und Sehen sind die Grundlage für Selbstständigkeit: Wer Klingel, Telefon oder Verkehrsschilder nicht mehr gut wahrnimmt, zieht sich oft zurück. Dabei lässt sich viel erreichen.
Ein Elektromobil ist kein Rollstuhl, sondern ein kleines Elektrofahrzeug für Menschen, die noch gut sitzen, aber nur kurze Strecken gehen können. Für den Gang zum Supermarkt, zum Arzt oder zur Familie bedeutet es ein großes Stück Unabhängigkeit.
Wer gebrechlich ist oder regelmäßig gepflegt wird, profitiert von einem Bett, das sich an die Situation anpasst. Das erleichtert nicht nur das Aufstehen, sondern auch die Pflege – für Angehörige ebenso wie für Pflegedienste.
Ein Großteil der Stürze im Alter passiert in der eigenen Wohnung – häufig im Bad, auf der Treppe oder an Türschwellen. Wer rechtzeitig umbaut, kann länger selbstständig zu Hause leben.
Immer mehr Menschen nutzen einen Rollator, um selbstständig mobil zu bleiben. Doch nicht jede Gehhilfe passt zu jeder Situation. Der Gehstock ist leicht, bietet aber wenig Stabilität. Der Gehbock oder Gehgestell ist sehr stabil, aber ohne Rollen unhandlich. Der Rollator verbindet Stabilität mit Beweglichkeit.